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Zusammenleben

Eine Katze vom Züchter, aus dem Tierheim oder gar eine Ausländerin?

Viele Menschen stehen dem gewerblichen Katzenzüchten kritisch gegenüber und möchten lieber ein Tier aus dem Tierheim oder von sog. Hobbyzüchtern, vielleicht  nicht ohne Hintergedanken bezüglich des Preises.

Tierheim: 
Ein Tier aus dem Tierheim zu holen ist auf alle Fälle empfehlenswert, wobei reinrassige Siam- oder OKH-Katzen selten in einem deutschen Tierheim zu finden sein werden. Sie müssen damit rechnen, bei mehreren Heimen anzufragen und ggf. auch längere Anfahrtwege in Kauf zu nehmen, mit dem Risiko, daß zwischen Ihnen und dem Tier "der Funke nicht überspringt" und Sie alleine wieder nach hause fahren.

Eine Ausländerin?
Schauen Sie doch auch einmal ins Internet auf die websites von Tierschutzorganisationen ..\Kontakte\links.htm . Z.B. in Spanien gibt es viele reinrassige Siamesinnen oder Siam-Mischlinge in Tierheimen, die sehnsüchtig darauf warten, ein neues Zuhause zu bekommen.

Der/die ideale ZüchterIn
Die meist einfachste und beste Lösung ist der/die verantwortliche ZüchterIn, deren Katzen im Familienhaushalt leben, idealerweise mit Kindern und Hunden zusammen, und deren Jungtiere "im Wohnzimmer" großgezogen werden. Die Muttertiere sollten nur einmal pro Jahr höchstens Junge bekommen. Einen sehr guten Eindruck macht es, wenn die Züchterin pro Jahr nur 1 bis 2 Würfe abgibt und im gemeinsamen Haushalt kastrierte ehemalige Zuchtkatzen leben; ein sicheres Zeichen für die Verbundenheit des/der ZüchterIn mit ihren Tieren! Die Tiere verantwortungsvoller ZüchterInnen werden nur durchgeimpft abgegeben, nie vor der 12. Woche, ein bis mehrere Besuche vor dem endgültigen "großen Tag" sind willkommen und der Stammbau des Kleinen wird auch gerne erklärt. Darüberhinaus sollte der/die ZüchterIn Sie  beharrlich ausfragen und genau wissen wollen, wo und wie Sie leben, dies geschieht nur im Interesse des Kätzchens, denn nicht jeder Mensch ist für die Haltung der temperamentvollen Siamesen geeignet! Es kommt aus diesem Grund durchaus vor, daß ZüchterInnen Interessenten Tiere nicht überlassen.
Es ist üblich, daß ein schriftlicher Vertrag aufgesetzt und Anzahlung geleistet wird, wenn das Kätzchen noch nicht gleich mitgenommen werden kann. Der vollständige Kaufpreis ist bei Abholung des Kätzchens fällig und dann erfolgt auch die Übergabe der Papiere (Stammbaum), ggf. Auszeichnungen und des Impfpasses. Manche  ZüchterInnen haben es gerne, wenn man sie zumindestens in den ersten Monaten ab und zu einmal über das Ergehen der Kleinen informiert, ihnen vielleicht ein Foto schickt; spätere Kontakte im Falle schwerer Krankheiten u.ä. können für Züchter durchaus nützlich sein, um evtl. vererbbare Krankheitsneigungen ihrer Zuchtkatzen zu erkennen.

HobbyzüchterIn:
Ein Tier von einem Hobbyzüchter ist  eine weitere Möglichkeit, wobei hierbei darauf geachtet werden sollte, daß die Kätzchen verantwortungsvoll groß gezogen wurden: u.a. richtige Ernährung, Abgabe nicht vor der 13. Woche und kompletter Impfschutz.
Auf gar keinen Fall sollten die Kätzchen bei einem Züchter gekauft werden, der nur dieses eine Kätzchen in einem separaten Zimmer vorführt, und  unter fadenscheinigen Vorwänden die Mutter und Geschwister nicht zeigt.

 

 

© by Susanne Klebba